Gurtbänder für das Cockpit des Dreideckers Fokker Dr.I in der frühen Ausführung mit Verstellung durch Bolzen und Kette. Vorbereitet für Modelle im Maßstab 1:24.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Fokker Dr.I ging als die Maschine ins Gedächtnis ein, auf der die bekanntesten Piloten der deutschen Jagdstaffeln am Ende des Ersten Weltkriegs ihre letzten Monate flogen. Drei Tragflächen übereinander gaben dem Flugzeug außergewöhnliches Steigvermögen und Wendigkeit in der Kurve, wofür es mit mäßiger Geschwindigkeit im Geradeausflug bezahlte. Das Cockpit war offen, der Sitz schlicht, und das Einzige, was den Piloten beim Überschlag drinnen hielt, war der Gurt über dem Becken.
Dieses Set hält die ältere Art seiner Verstellung fest: Die Länge des Gurtbands ließ sich nicht stufenlos ändern, sie wurde durch Umsetzen des Bolzens in eines der Glieder der Kette eingestellt. Die Lösung war grob, konnte unter Feldbedingungen aber kaum versagen, denn sie enthielt weder Feder noch Sperrklinke.
In der Größe 1:24 ist das offene Cockpit ganz zu sehen, die Qualität des Gurts entscheidet also über den Eindruck des ganzen Baus. Das gedruckte Teil bringt den fertigen Farbton des Gewebes und die Metallteile mit, und die Bemalung von Hand entfällt, die auf einer Fläche breiter als ein Fingernagel immer grob wirkt.
Setzen Sie es erst nach der Fertigstellung von Sitz und Boden ein. Lassen Sie das Ende des Gurtbands über die Seite der Sitzfläche ins Rumpfinnere fallen, wohin es auch in Wirklichkeit zielte; ein gerade gespannter Gurt wirkt an einer offenen Maschine unnatürlich starr und ist das Erste, was dem Betrachter auffällt.
Achten Sie auf den umgebenden Farbton. Das Innere des offenen Cockpits ist meist mit hellem Lack gestrichen, und jeder Schatten, den Sie rund um das Gurtband ergänzen, tritt darauf stärker hervor, als Sie erwarten würden. Zurückhaltung führt hier zu einem besseren Ergebnis als kühnes Schattieren der ganzen Fläche.
Den überschüssigen Saum des Trägermaterials entfernen Sie mit scharfem Messer vor dem Wässern, nicht erst nach dem Anlegen. Auf einem feuchten Teil gelingt der Schnitt nie sauber.
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