Zwischen Maschine und Vitrine
Wer eine 1:12er Maschine gebaut hat, kennt die Lücke: Das Motorrad steht perfekt da, aber es fehlt der Mensch, der es gleich besteigt. Eine Figur in diesem Maßstab schließt sie – der Fahrer am Lenker, der Mechaniker mit dem Schlüssel in der Hand. Gleichzeitig ist eine 15 cm hohe Figur groß genug, um allein zu wirken, weshalb diese Kategorie auch Charakter- und Sammlerfiguren versammelt, von historischen Porträts bis zu Film- und Spielemotiven.
Woran Sie sich orientieren
Zur Maschine oder zum Rennwagen
Entscheidend ist die Epoche: Ein Ledercombi der Sechziger passt nicht zu einem heutigen Superbike, ein moderner Integralhelm nicht zu einem Veteranen. Die passenden Maschinen stehen bei den Motorrad-Modellbausätzen 1:12, Monoposti bei den Formel-Bausätzen 1:12. Das Gespann aus Mensch und Maschine ist das verlässlichste Rezept für eine Vitrine, die jemand ansieht.
Eigenständige Charakterfiguren
Die zweite Linie steht für sich: Porträtfiguren in historischer Uniform, Zivilistinnen im Stadtbild, Fantasy- und Spielemotive, Figuren mit Stoffumhang und Szenensockel. Bei rund 15 cm Höhe lässt sich ein Gesicht in Porträtqualität anlegen und der Unterschied zwischen Wolle, Leder und Lack sauber herausarbeiten.
Material und Aufwand
Überwiegend Resin und feiner 3D-Druck, mehrteilig, mit Sekundenkleber zu fügen. Vor dem Bemalen waschen und grundieren; große glatte Flächen wie Rennkombis oder Mäntel gewinnen durch Airbrush oder sorgfältig aufgebaute Pinselschichten.
Dazu empfehlenswert
- Modellbaufarben für Haut, Leder und glänzende Helmschalen
- Pinsel in mehreren Größen, von der Grundfläche bis zur Iris
- Pigmente, um Sohlen und Hosenbeine aus dem Neuzustand zu holen
Kleinere und größere Figuren stehen in der Sammelkategorie Modellbaufiguren.