Zwölf Millimeter Figurenhöhe – das ist der Maßstab, in dem sich kleine Flugzeugbausätze und mittelgroße Schiffsmodelle treffen. Entsprechend gemischt ist die Auswahl: Schiffsbesatzungen mit zwei Kapitänen und über fünfzig Matrosen pro Set, unterschieden nach Kopfbedeckung, Arbeitsgruppen in Overalls, Gruppen stehender Männerfiguren und Genremotive wie shintoistische Priester. Einzelne Stücke liegen in 1:100 vor und lassen sich in freien Szenen daneben verwenden.
In dieser Größe malt man keine Details, sondern Flächen und Kontraste. Wie Sie die Figuren bei Flugzeug-, Schiffs- und U-Boot-Modellen einsetzen und zügig bemalen, steht unten.
Sie liefern den Maßstabsvergleich, den ein Modell allein nicht hat. Eine Zweiergruppe neben dem Hauptfahrwerk, eine Kette von Matrosen an der Reling, ein Kapitän auf der Brücke – mehr braucht es nicht, damit ein Rumpf oder eine Tragfläche ihre Größe zeigt. Die Mengensets mit über fünfzig Figuren sind dabei für ganze Decksbelegungen gedacht, die kleinen Zweier- und Sechsersets für einzelne Situationen.
Eine Besatzung am Rand der Abstellfläche oder zwei Techniker am Fahrwerk geben dem Modell sofort Maß. Die Maschinen dazu stehen bei den Flugzeug-Modellbausätzen 1:144 und den Hubschrauber-Modellbausätzen 1:144.
Antretende Matrosen an der Bordwand oder eine Brückenbesatzung verwandeln einen Rumpf in ein in Betrieb stehendes Fahrzeug. Die Modelle finden Sie bei den Schiffsmodellen 1:144 und den U-Boot-Bausätzen 1:144.
Bemalen Sie die Figuren noch am Spritzling oder auf dem Stützraster: grundieren, Kleidungsflächen, ein Tupfen Haut, dunkles Washing. Deuten Sie an, statt auszumalen – aus normalem Betrachtungsabstand arbeiten Maßstab und Kontrast für Sie, während ein gemaltes Gesicht nur grob wirkt. Abgenommen wird erst nach dem letzten Arbeitsschritt, mit der Pinzette.
Größere Figuren und weitere Genres führt die Sammelkategorie Modellbaufiguren.