Dunkelgrüner Untergrund für Waldbäche und beschattete Tümpel. Er versiegelt die Oberfläche des Grundes und gibt ihr den Ton pflanzenreichen Wassers.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Waldbach oder ein Flüsschen im schattigen Tal sieht nie blau aus. Aus der Streu werden Huminstoffe ins Wasser gespült, vom Grund schimmern Algen herauf, und das Bild der Baumkronen spiegelt sich so an der Oberfläche, dass der ganze Lauf dunkel, fast flaschengrün wird. Dieselbe Farbe hat auch ein Teich im Hohlweg oder ein Altarm unter dem Ufergehölz. Wer eine solche Szene blau untermalt, bekommt Wasser aus einer ganz anderen Landschaft.
Der Anstrich ist für die Fläche unter der künftigen Wasseroberfläche bestimmt. Er zieht in den Grund ein, verschließt dessen Poren und gibt ihm zugleich Farbe, sodass sich ein Arbeitsschritt spart und niemand klären muss, wie Versiegelung und Farbe miteinander auskommen. Die Reihe der Töne geht von der Skala aus, die die Naturforscher Forel und Ule zum Ablesen der Farbe von Seen und Meeren eingeführt haben, und die grünen Stufen darin entsprechen gerade Gewässern mit höherem Anteil gelöster organischer Substanz.
Der grüne Ton lässt sich frei mit weiteren Farben der Reihe mischen. Unter dem tieferen Teil des Laufs belassen Sie den Ton dunkler, an den Untiefen über der Anlandung hellen Sie ihn auf. Am Ufer, wo das Wasser über Wurzeln und Steine läuft, hilft ein bräunlicher Anflug. Es lohnt sich außerdem, vorher festzulegen, wo die Stromrinne verläuft, denn um sie herum bleibt der Grund ausgewaschen und heller als an den verwachsenen Rändern.
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