Maßstab 1:35 ist bei U-Booten ein eigenes Kapitel: Kleinst-U-Boote, bemannte Torpedos und einzelne Marinetorpedos in einer Größe, die genau zu Militärfahrzeugen und Figuren in 1:35 passt. Statt eines grauen Rumpfes in der Vitrine entsteht hier eine Szene mit Handlung, ein Hafen bei Nacht, ein Lager in der Waffenkammer oder eine Mole mit Kampfschwimmern.
Der Bau selbst bleibt überschaubar, die Teilezahl ist gering. Unten lesen Sie, was dieses Angebot besonders macht, mit welchen Längen Sie rechnen und wo bei diesen Modellen die eigentliche Arbeit liegt.
Das Angebot wird von Kleinfahrzeugen des Zweiten Weltkriegs bestimmt: deutsche Kleinst-U-Boote, britische X-Craft, italienische bemannte Torpedos mit zweiköpfiger Besatzung und einsitzige Trägergeräte. Daneben stehen Sätze mit einzelnen Torpedos verschiedener Marinen sowie größere Boote aus Nachkriegsprojekten. Die Längen reichen von knapp 7 cm bei den frühen Tauchbooten bis rund 45 cm bei den größeren Kleinst-U-Booten, die meisten liegen zwischen 15 und 35 cm.
Es ist der Standardmaßstab für Militärfahrzeuge und Figuren. Ein Kleinst-U-Boot auf dem Transportanhänger neben einer Zugmaschine, eine Besatzung an der Mole, ein Kran mit Torpedo: Alles passt größenmäßig zusammen und die Szene wirkt wie ein Ausschnitt. Kräne, Karren und Kisten holen Sie dafür aus dem Angebot der Militär-Modellbausätze 1:35.
Die Teilezahl ist moderat, ein sauberer Rohbau gelingt an wenigen Abenden. Den Unterschied macht die Lackierung: matte dunkle Töne, Abschürfungen an den Kanten und ein nasser Eindruck an den unteren Rumpfpartien. Arbeiten Sie mit Fotos erhaltener Boote, viele dieser Fahrzeuge stehen heute in Museen und sind gut dokumentiert.
Alle übrigen Maßstäbe sammelt U-Boot-Modellbausätze.