Grober dunkelbrauner Splitt für große Maßstäbe, steinige Bachbetten und grobe Verfüllungen. Schüttmasse mit 353 cm³ Volumen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die gröbste der drei Fraktionen hört auf, Hintergrund zu sein, und wird zu einem eigenständigen Element der Szene. Die einzelnen Körner sind groß genug, dass der Betrachter sie mustert, und so kommt der dunkelbraune Ton auch mit jener ungleichmäßigen Färbung zur Geltung, die Schüttmaterialien von Natur aus haben. In größeren Maßstäben übernimmt grober Stein die Rolle, die in kleinen Maßstäben der gewöhnliche Schotter spielt.
Grobe Körner werden anders geschüttet: mit dem Pinsel lassen sie sich nicht glätten, weil sie rollen. Besser trägt man sie mit dem Pinsel portionsweise auf, drückt sie in das noch feuchte Bindemittel und benetzt und tränkt die Fläche erst danach. Bei Bachbetten lohnt es sich, die größten Stücke einzeln mit der Pinzette zu setzen, damit sie im Wasser Hindernisse bilden, um die herum später die Oberfläche geformt wird.
Farblich verträgt sich die grobe Fraktion gut mit der mittleren und der feinen desselben Tons, sodass sich daraus ein Ufer mit richtiger Sortierung zusammensetzen lässt, von großen Steinen am Wasser bis zur feinen Ablagerung weiter oben. Im Beutel sind 353 cm³ Material.
Bei großen Körnern gilt, dass weniger auf die Fläche gehört, als nötig scheint. Grober Stein ist für sich auffällig und vereinheitlicht die Oberfläche in geschlossener Lage zu einheitlichem Splitt; in Grüppchen verteilt erzeugt er dagegen den Eindruck, dass ihn das Wasser nirgendwo sonst hingetragen hat.
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