AK Interactive baut sein Angebot aus Reihen auf, die sich nicht nur in der Palette unterscheiden, sondern auch in Dichte und Verhalten der Farbe. Eine ist für Pinselarbeit an Figuren gedacht, eine andere fürs Spritzen großer Flächen an Fahrzeugen, weitere bringen stark pigmentierte Künstlertöne oder fließende Tinten zum Schattieren.
Viele Töne sind an nachvollziehbare Vorschriften gebunden, sodass Sie nach Dokumentation bauen können und nicht nach Augenmaß und einem Zeitfoto.
Der schnellste Schlüssel ist die Frage, was Sie womit lackieren. Danach wählen Sie die Reihe und suchen erst darin den konkreten Ton. Wichtig ist dabei der Verdünner: Jede Reihe verhält sich mit dem für sie vorgesehenen Mittel am stabilsten, und bei einer Kombination mehrerer Reihen auf einem Modell lohnt eine Probe am Gussrahmen.
Real Colors bietet historisch gebundene Töne mit Normkennung, Air Series dieselben Töne in spritzfertiger Form. Für Bodentechnik dient die Palette Brush & Airbrush, die beide Auftragsarten verträgt.
3rd Generation Acrylic ist die dichte Reihe mit Schwerpunkt auf Uniformen und Ausrüstung, Figure Acrylics ergänzt sie um Schatten- und Lichttöne konkreter Uniformen. QUICK GEN COLOR verkürzt den Ablauf, indem sich die Farbe beim Trocknen selbst ungleichmäßig absetzt.
ARTISTIC DENSE bringt stark pigmentierte Farben mit Namen nach Künstlerpigmenten, COLOR PUNCH satte Akzenttöne zum Einmischen. The Inks liefert lasierende Tinten zum Tönen, INK dazu intensive und fluoreszierende Varianten, Deep Shade transparente Schattenfarben, die sich selbst in die Falten ziehen.
Alle Reihen vertragen schichtweises Arbeiten: dünne Lagen, Zwischentrocknung, und erst danach Maskieren oder Altern. Wenn Sie eine Reihe neu anfangen, legen Sie sich den passenden Verdünner gleich mit dazu – er entscheidet über das Verhalten in der Airbrush mehr als die Farbe selbst.