Masken für die Verglasung des mittleren Bombers Martin B-26 Marauder im Maßstab 1:72. Der Zuschnitt der Teile entspricht dem Bausatz von Hasegawa.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Bomber, der sich zu Beginn seiner Laufbahn schwarzen Humor über ein verlorenes Exemplar pro Tag einhandelte, war in Wirklichkeit ein Opfer der eigenen Kühnheit: Der kurze Flügel mit hoher Flächenbelastung verlangte eine schnelle Landung, und Besatzungen ohne Erfahrung hatten damit Mühe. Sobald die Spannweite verlängert und die Ausbildung angeglichen war, erwies sich der Marauder als außerordentlich widerstandsfähig, und bei den Einsätzen über Westeuropa schloss er mit dem niedrigsten Verlustanteil aller amerikanischen mittleren Bomber ab. Er begleitete die Invasionswelle in der Normandie, und seine Streifen über dem Mittelmeer gehörten zu den am stärksten geforderten.
Das Modell eines mittleren Bombers stellt den Modellbauer vor Dutzende kleiner Sichtflächen: die Navigatorkanzel im Bug, die Kanzel, seitliche Schützenstände und den Heckturm. Das Set bereitet die Teile vor, sodass alle Grenzen dieselbe Breite halten und keine Zeit beim Beschneiden verloren geht. Ein großer Teil der Erbauer bleibt gerade bei mehrmotorigen Mustern am letzten Schritt hängen, obwohl Rumpf und Motorgondeln längst fertig sind.
Bei mehrsitzigen Maschinen zahlt sich sorgfältiges Maskieren doppelt aus, denn das Glas ist aus jedem Winkel zu sehen. Ein Modell, das auf einem Sockel mit Blick von oben steht, verrät einen nachlässig begrenzten Rahmen sofort, während saubere Arbeit an der Verglasung noch nach Jahren frisch wirkt.
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