Gusssatz des amerikanischen Maschinengewehrs im Kaliber .30 im Maßstab 1:35, ergänzt um einen Bogen Fotoätzteile. Siebzehn Teile genügen für eine Feuerstellung, die wie eben verlassen aussieht.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Stellen Sie sich eine Szene vor, in der ein Feldweg zwischen zwei mit Weißdorn bewachsenen Wällen verschwindet und im Schatten eines von ihnen ein Dreibein mit der Waffe steht, an der die Bedienung gerade nicht ist. Ein solches Bild lässt sich um diesen Satz an einem einzigen Abend aufbauen. Das Maschinengewehr im Kaliber .30 hielt bei amerikanischen Einheiten im Zweiten Weltkrieg Kreuzungen, Furten und Durchlässe in Feldrainen, es passt also überall dorthin, wo die Szene Spannung und eine frisch verlassene Stellung ausstrahlen soll.
In der Packung sind 17 Gussteile und ein Bogen Fotoätzteile. Die Abgüsse tragen die Hauptformen von Waffe, Lafette und Zubehör, die Ätzteile ergänzen das, was sich nicht gießen lässt: dünne Bleche, Spangen und Bänder. Das Kaliber .30 entspricht der amerikanischen Gewehrpatrone mit einem Durchmesser von etwa 7,6 Millimetern, der Satz passt also zu Infanterie- wie Fahrzeugszenen der Jahre 1941 bis 1945.
Farblich tut dem Satz eine dunkle Grundierung gut, über die mit dem Trockenpinsel die metallenen Kanten herausgezogen werden, sowie ein feines Betonen der hölzernen Partien. Eine am Grabenrand abgelegte, an Sandsäcke gelehnte oder auf der Ladefläche liegende Waffe verwandelt eine leere Fläche in einen Ort, an dem etwas geschehen ist.
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