Eine Felge mit zwanzig Zoll, ergänzt um einen Gummi mit gezogener Flanke. Bereifung für Fahrzeuge, die so tief wie möglich gebaut sind, vier Räder, Maßstab 1:24.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein gespannter Reifen auf einer breiten Felge ist das Erkennungszeichen einer ganzen Baurichtung. Die Flanke des Gummis wird hier absichtlich gezogen, der Rand der Felge bleibt also frei und das Rad sieht etwas größer aus, als es in Wirklichkeit ist. Am wirklichen Fahrzeug geht das Hand in Hand mit nach innen geneigten Rädern und einem tiefergelegten Fahrwerk; an der Verkleinerung muss derselbe Eindruck durch die Form des Teils erzeugt werden, denn dort lässt sich nichts spannen.
Gegenüber der Variante mit gewöhnlichem Gummi hat dieser Satz ein schmaleres und flacheres Profil mit sichtbar geringerer Überhöhung über dem Rand der Felge. Die Silhouette des Fahrzeugs sitzt damit tiefer und der Radlauf wirkt ausgefüllt. Wer ein Fahrzeug in einer ruhigeren, serienmäßigen Gestalt baut, greift eher zur zweiten Variante derselben Felge, denn diese Form der Flanke wirkte dort störend.
Das Ganze ergibt nur dann Sinn, wenn sich auch die Aufnahme der Achsen anpasst. Ein Rad in der ursprünglichen Höhe des Radlaufs tötet den Effekt, deshalb wird gewöhnlich die Höhe der Aufnahme geändert und manchmal auch der Winkel, in dem das Rad im Radlauf steht. Die Trennnaht am Umfang des Gummis wird vor dem Bemalen verschlossen, sonst zeigt sie sich im matten Ton. Ebenso lohnt es sich zu prüfen, ob sich das Rad in der äußersten Stellung nicht an die innere Kante des Radlaufs anlegt.
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