Ein Automodell besteht aus Karosserie, Bodengruppe mit Motor, Innenraum, Rädern und Klarteilen für Scheiben und Leuchten. Anders als beim Flugzeug oder Panzer zählt hier nicht die Patina, sondern die geschlossene Fläche: gleichmäßig aufgebauter Lack, saubere Trennlinien, klare Verglasung. Wer einmal eine Karosserie durchgeschliffen, gefüllert und poliert hat, beherrscht Handgriffe, die sich bei jedem weiteren Modell auszahlen.
Monoposti haben ihren eigenen Zweig bei den Formel-Modellbausätzen. Schwere Zugmaschinen und Auflieger stehen bei den LKW-Modellbausätzen, Landmaschinen bei den Traktor-Modellbausätzen, Bagger, Löschfahrzeuge und Busse bei den Zivilfahrzeug-Modellbausätzen. Alles übrige sind Personenwagen aller Epochen.
Startersets bringen neben dem Bausatz schon Grundfarben, Kleber und Pinsel mit, man kann also sofort anfangen. Normale Bausätze setzen eine eingerichtete Werkbank voraus. Die aufwendigsten Ausgaben legen Ätzteile, Metallembleme oder vorgeschnittene Maskierfolien bei, also genau die Details, die man sonst einzeln dazukauft.
Alle Verbesserungen für diesen Zweig bündelt die Abteilung Zurüstteile für Automodelle: Felgen und Reifen, Ätzteile, Resinteile, Maskierfolien, Decals, Detailsets und Kleinteile bis zur Schraube. Über das Ergebnis entscheidet am Ende der Lack. Ein glatter Untergrund, der richtige Ton aus dem Sortiment der Modellbaufarben und ein abschließender Klarlack machen aus der Plastikkarosserie eine Fläche, die Licht spiegelt. Bei der Farbwahl helfen wir gern weiter.