Zehn Markierungen für den schweren Panzer Tiger früher Ausführung im Maßstab 1:72. Fahrzeuge von Panzerregimentern, die 1943 bei Charkow und an der Ostfront eingesetzt waren.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Tiger der frühen Ausführung waren von den späteren Maschinen auf den ersten Blick zu unterscheiden: die walzenförmige Kommandantenkuppel mit Sehschlitzen, die Luftfilter hinten auf der Wanne und die Nebelkerzenwerfer an den Turmseiten. Genau ein solches Fahrzeug kämpfte im Frühjahr 1943 bei Charkow und im Juli desselben Jahres in der größten Panzerschlacht des Krieges. Der Bogen hält sich an diesen Zeitraum und bietet Fahrzeuge, die noch hohe vier- und dreistellige Nummern in auffälligem Kontrast gemalt trugen.
Auf dem Blatt sind die Maschinen 823, 821, 833 und 812 der schweren Kompanie des zweiten Panzerregiments, ferner die Fahrzeuge 405, 411 und 1331 der schweren Kompanie des ersten Regiments und die Maschine 911 des dritten Regiments. Die Reihe ergänzen zwei mit einem Buchstaben und einer zweistelligen Zahl gekennzeichnete Fahrzeuge, bei denen die Vorlage auch die Namen der Kommandanten nennt; die Datierung reicht bis in den Januar 1944.
Frühe Fahrzeuge baut man anders als späte. Sie verlangen eine sauberere Oberfläche, weniger abgeriebene Kanten und eher Staub als Rost, denn die meisten von ihnen erlebten das Kriegsende nicht und wirken auf Fotografien nahezu neu. Lassen Sie die Markierung deshalb kräftig und altern Sie zurückhaltend; eine übertriebene Verwitterung wirkte bei Maschinen, die eine einzige Saison fuhren, unglaubwürdig.
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