Sechs japanische Marinebomber G4M1 aus drei Fliegergruppen. Die Vorbilder stammen aus Rabaul, von einer heimatlichen japanischen Basis und vom philippinischen Clark Field.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Mitsubishi G4M entstand als Marinemaschine mit außergewöhnlicher Reichweite, die auf Kosten von Panzerung und geschützten Tanks erreicht wurde. Die alliierten Flieger gaben ihr dafür einen wenig schmeichelhaften Beinamen, und der Typ trug ihn den ganzen Krieg hindurch. Dennoch war es gerade dieser Bomber, der in den ersten Monaten des pazifischen Konflikts auf die Alliierten den größten Eindruck machte.
Das Angebot beginnt mit einem Flugzeugpaar aus Rabaul auf Neubritannien im Juni 1943, also aus der Zeit der härtesten Kämpfe um die Salomonen. Zwei weitere Maschinen gehörten einer Gruppe, die im selben Jahr von einer heimatlichen japanischen Basis aus operierte. Das letzte Paar ist das älteste und zugleich historisch reizvollste: Flugzeuge, die im Frühjahr 1942 vom philippinischen Clark Field aus wirkten, also kurz nach der Einnahme der Inseln.
Alle sechs Maschinen erkennt man an einer weißen Kennzeichnung am Rumpf, bei den späteren Varianten um einen Buchstabencode der Gruppe ergänzt. Auf dem dunkelgrünen Oberanstrich hält Weiß einen guten Kontrast, doch gerade deshalb verträgt es keine Verschiebung. Abstand und Neigung der Nummern prüft man am besten trocken.
Ein Modell im Achtundvierzigstel hat einen Rumpf von über vierzig Zentimetern Länge, und die roten Hoheitszeichen an der Tragfläche gehören zu den größten Abziehbildern, denen ein Modellbauer üblicherweise begegnet. Große Kreise legt man auf vollkommen glatten Glanz, der Wasserüberschuss wird von der Mitte zum Rand abgesaugt, und mit dem Mattieren wartet man bis zum vollständigen Trocknen.
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