Zwei Folienschnitte für die Kreuze und Metallmündungen der Bordwaffen zum Dreidecker Fokker im Maßstab 1:32. Die Sicht nach oben löste ein Ausschnitt im oberen Flügel, keine verglaste Fläche.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Fokker mit drei Tragflächen entstand als Antwort auf den britischen Sopwith Triplane und setzte alles auf Wendigkeit. Kurz in der Spannweite, mit dickem Flügelprofil ohne äußere Verspannung und mit einem Umlaufmotor im Bug konnte sie die Richtung schneller wechseln als alles, was ihr gegenüberstand. Sie bezahlte das mit geringer Höchstgeschwindigkeit und schlechter Sicht, denn drei Flächen übereinander verdeckten fast den ganzen oberen Horizont.
Der Konstrukteur löste dieses Problem nicht mit Glas, sondern mit einem Loch. Der Mittelteil des oberen Flügels bekam über dem Kopf des Piloten eine ausgeschnittene Form, durch die sich verfolgen ließ, was höher geschah. Es ist ein lehrreicher Gegensatz zu späteren Kanzeln, in denen dieselbe Forderung mit eingesetzten Flächen und vielen Leisten gelöst wird. Der Modellbauer maskiert hier nichts, er achtet nur darauf, dass der Ausschnitt sauber bleibt; beide Schablonen aus dem Umschlag gehören auf die Hoheitszeichen.
Der Dreidecker hat viele Kanten und wenige gerade Flächen, probieren Sie den Bogen vor dem Auflegen also trocken an und runden Sie die Ecken gegebenenfalls mit der Schere ab. Bei den Metallteilen gilt, dass sie als allerletzter Schritt des Baus gesetzt werden; bis dahin bleiben sie im Beutel, denn ein hervorstehendes Röhrchen ist bei jedem Griff nach dem Modell als erstes im Weg und verbiegt sich, bevor der Erbauer es merkt.
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