Gedruckte Formationslicht-Panele für den zweimotorigen Hubschrauber UH-1N im Maßstab 1:48, gezeichnet für den Bausatz Kitty Hawk.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die UH-1N entstand als Antwort auf die Forderung nach einer sichereren Maschine über Wasser und im Gebirge. Statt einer einzigen Turbine bekam sie ein gekoppeltes Paar, was ihr Leistungsreserve und Sicherheit bei einem Ausfall gab. Sie diente bei der Marineinfanterie wie bei der Luftwaffe und fliegt in vielen Ländern bis heute. Gerade bei Maschinen, die nachts in Paaren und Dreiergruppen arbeiten, erschienen die Lichtpanele, um die es hier geht.
Es sind matte leuchtende Flächen, auf die Seiten und den Rücken des Rumpfes geklebt, die schwach grünlich leuchten. Die Besatzung der Nachbarmaschine sieht sie auch mit Nachtsichtbrillen, vom Boden aus sind sie kaum zu erkennen. Bei Tag sehen sie wie helle Rechtecke mit feinem Rahmen aus, und genau so muss man sie am Modell erfassen. Von Hand bedeutet das, Maskierrechtecke mit scharfen Ecken zu schneiden, was sich im Maßstab 1:48 schlecht machen lässt.
Der Ertrag ist hier hoch: Es sind ein paar Minuten Arbeit, und das Ergebnis ist aus Abstand zu sehen, denn die hellen Rechtecke brechen den einheitlich dunklen Anstrich des Rumpfes. Wer die Maschine in heutiger Gestalt baut, kommt praktisch nicht ohne sie aus. Bei älteren Versionen der Huey aus den sechziger Jahren haben sie am Rumpf dagegen nichts zu suchen, dort wären sie ein Anachronismus.
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