Maskierfolien für das Schema des japanischen Jägers Mitsubishi F-2A im kleinen Maßstab 1:72. Die winzigen Teile halten die Form der gebrochenen Felder auch dort, wo sich Klebeband nicht mehr biegen ließe.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Maßstab 1:72 stellt an Maskiersets andere Ansprüche als größere Maßstäbe. Die Felder sind winzig, die Abstände zwischen den Kanten zählen nach Millimetern, und zugeschnittenes Klebeband reicht hier einfach nicht. Gerade hier lohnt sich die geschnittene Folie am meisten, denn sie ersetzt eine Arbeit, die von Hand kaum genau genug gelingt. Vorbild ist eine einmotorige Maschine, die die japanische Industrie von einer amerikanischen Grundlage ableitete und mit größerer Tragfläche versah.
Die Farbtöne bleiben dieselben wie bei größeren Modellen desselben Typs, doch die Art des Auftrags ändert sich grundlegend. Verdünnen Sie die Farbe stärker als sonst, ruhig in einem Verhältnis, das übertrieben wirkt, und spritzen Sie aus geringerer Entfernung bei niedrigerem Druck. Eine dicke Schicht verschluckt hier buchstäblich das Detail der Oberfläche und füllt die Gravuren der Blechstoßlinien, die sich danach nicht mehr wiederherstellen lassen.
Der häufigste Fehler in diesem Maßstab ist nicht ungenaues Kleben, sondern Ungeduld beim Abnehmen. Ein winziges Teil klebt fester, als Sie erwarten, und wenn Sie es senkrecht nach oben abreißen, nimmt es auch den Lack mit. Ziehen Sie es stets flach über der Oberfläche und entgegen der Richtung, in der Sie es aufgelegt haben. Entfetten Sie das Modell vor der Arbeit gründlich, Fett von den Fingern ist im kleinen Maßstab besonders gut zu sehen.
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