Kern jedes Sets sind die Montex-Masken: exakt geschnittene, selbstklebende Schablonen für die Kabinenhaube, bei vielen Sets zusätzlich für Räder und Hoheitszeichen. Die Zeichen werden also gespritzt statt aufgeklebt, was auf matter Tarnlackierung deutlich glaubwürdiger aussieht. Die andere Hälfte sind Teile von Master, einem polnischen Spezialisten für gedrehtes Messing: je nach Typ Läufe von Maschinengewehren und Kanonen oder ein Staudruckrohr. Im Angebot stehen Sets für Bf 109, Spitfire, Fw 190, Mosquito und Hurricane, für amerikanische Typen wie P-40, P-47D, SBD-5 Dauntless und TBF Avenger sowie für Doppel- und Dreidecker des Ersten Weltkriegs wie Fokker Dr.I, Albatros D.III bis D.Va und Pfalz D.IIIa.
Masken werden auf eine einzige Spritzgussform geschnitten, deshalb nennt der Setname immer den Bausatz, für den er gedacht ist. Eine Haube aus einer anderen Form hat anders verlaufende Rahmen, die Maske sitzt dann nicht. Prüfen Sie also Maßstab und Bausatzbezeichnung, bevor Sie bestellen.
Mit Masken kommt schon ein leicht fortgeschrittener Modellbauer zurecht: Schablone auf die entfettete Haube drücken, die Kanten mit einem Zahnstocher nachziehen, spritzen. Ein Messinglauf verlangt nur das Kürzen des Plastikteils und einen Tropfen Sekundenkleber, liefert dafür eine exakt runde Mündung, wie sie gespritztes Plastik nie bietet.
In 1:24 und 1:32 ist der Metalllauf praktisch Pflicht, weil der Betrachter ihn direkt vor Augen hat. In 1:48 wiegen dagegen die Schablonen für Hoheitszeichen am schwersten: Der gespritzte Farbauftrag wirkt plastischer als ein Decal mit Trägerfilm und silbert nicht.
Den Bausatz, auf den das Set kommt, wählen Sie in der Kategorie Flugzeug-Modellbausätze; danach genügt es, Maßstab und Bausatzbezeichnung abzugleichen.