Curtiss P-40E im Maßstab 1:48. Zu den Masken der Verglasung, die das Glas von beiden Seiten abdecken, und einem Satz Hoheitszeichen kommen sechs Messingläufe für die Flügelmaschinengewehre.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Curtiss P-40E war die erste Variante der ganzen Familie, die im Flügel sechs Maschinengewehre im Kaliber 12,7 mm trug. Ältere Versionen hatten vier Flügelwaffen und dazu zwei Maschinengewehre in der Motorverkleidung, hier wanderte die Bewaffnung ganz in die Flügel. Die Briten übernahmen die Maschine unter dem Namen Kittyhawk, die amerikanischen Verbände kannten sie als Warhawk und setzten sie von Nordafrika über den Pazifik bis an die sowjetische Front ein, wohin sie im Rahmen alliierter Hilfslieferungen kam.
Warum hier besonders viel Metall im Set steckt. Sechs gedrehte Teile sind eine ungewöhnlich hohe Zahl und den Ausschlag gibt die Geometrie des Flügels. Die Läufe treten in drei Paaren nebeneinander aus der Nasenkante, das Auge vergleicht also sofort, ob sie gleichachsig und gleich lang sind. Genau das ist bei gespritztem Kunststoff am schwersten: die Formen gießen die Läufe als blinde Stifte und sechs gleichachsige Öffnungen von Hand zu bohren bedeutet sechs Gelegenheiten, danebenzutreffen.
Das Set entspricht dem Bausatz Hasegawa. Empfohlen wird, die Läufe erst nach dem Spritzen und Lackieren des Flügels einzukleben, sonst wird das Messing unnötig mit Farbe bedeckt und das Entfetten vor der Endmontage wird umständlicher. Messing lässt sich dabei auch im metallischen Glanz belassen, bei manchen Maschinen wirkt das natürlicher als schwarze Farbe.
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