Sechs Lacktöne nach der britischen Norm BS 381C, zusammengestellt für Flugzeuge der südafrikanischen Luftwaffe. Der Satz umfasst Wüsten- und Olivtöne für die oberen Flächen, zwei Grau für die unteren Flächen und ein Blau für Aufklärungs- und Bombenmaschinen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die südafrikanische Luftwaffe schuf sich in den siebziger und achtziger Jahren eine eigene Farbwelt. Wegen des internationalen Embargos konnte sie ihre Technik nicht erneuern, blieb also bei den Maschinen, die sie hatte, und passte sie dem Gelände sorgfältig an. So entstanden Schemata, abgeleitet von der britischen Norm BS 381C, in denen Wüstensand und Oliv einander abwechseln, je nachdem, über welchem Untergrund geflogen wurde. Die frühe Ausführung mit sandfarbener Oberseite trugen Mirage III, Sabre Mk.6 und die heimische Impala, spätere sattere Schemata dann die Mirage F1 und die Hubschrauberkomponente. Ein eigenes Kapitel waren die Buccaneer und Canberra, die graue und blaue Anstriche bekamen.
Die Reihe ist eine Lackreihe, sie wird also mit Lösemittel verdünnt und trocknet zu einer harten matten Schicht. Für diese Art der Tarnung ist das ein Vorteil: Die Übergänge zwischen den Feldern wurden bei südafrikanischen Maschinen recht scharf gespritzt, und die Lackbasis hält die Kante auch ohne Maske, wenn man aus kurzem Abstand und mit niedrigem Druck arbeitet.
Wüstentöne bleichen am Modell rasch zu einer einheitlichen Fläche aus. Es hilft, die oberen Felder später mit einem Tropfen Weiß leicht aufzuhellen und umgekehrt die Schatten mit dem dunkleren Erdbraun zu unterstreichen.
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