Die 14-ml-Dosen der Revell-Emailreihe sind für viele Modellbauer die erste Farbe überhaupt gewesen, und das Nummernsystem hat sich über Jahrzehnte nicht verändert. Die Palette reicht von Tarntönen – NATO-Oliv, Panzergrau, Afrikabraun, Sandgelb, RAF-Töne – über Verkehrs- und Signalfarben bis zu Metallictönen wie Silber, Gold, Messing, Bronze, Kupfer und Stahl, dazu Klarlack und Hauttöne. Jede Nummer trägt ihren Glanzgrad im Namen: matt, seidenmatt oder glänzend. Verdünnt und ausgewaschen wird mit Email-Verdünner, nicht mit Wasser.
Das Pigment setzt sich in der Dose fest ab; ohne gründliches Aufrühren tragen Sie nur Bindemittel auf. Rühren Sie mindestens eine Minute mit einem flachen Spatel vom Boden her, bis die Masse einheitlich wirkt. Geeignetes Rührwerkzeug und Mischbecher stehen unter Werkzeuge.
Email deckt in der zweiten Schicht fast immer. Eine dicke Schicht hingegen läuft an Kanten zusammen und füllt Gravuren. Lassen Sie zwischen den Durchgängen so lange ablüften, dass die erste Lage bei Berührung nicht mehr klebt.
Für Kleinteile reicht die Dosenkonsistenz, für Flächen verdünnen Sie leicht und arbeiten mit einem breiteren Pinsel. Mit Airbrush brauchen Sie eine deutlich dünnere Einstellung – den passenden Verdünner führt die Rubrik Verdünner und Reiniger.
Silber, Gold, Messing, Bronze, Kupfer und Stahl sind in dieser Serie pinselfähig und eignen sich für Beschläge, Auspuffteile und Ausrüstung. Für große, spiegelnde Metallflächen greifen Sie besser zu einer lackbasierten Reihe aus Lacke beziehungsweise zu den spezialisierten Metallserien.
Weitere lösemittelbasierte Flaschenserien stehen unter Emailfarben, alle Farbtypen im Überblick unter Modellbaufarben.