Bogen mit Masken der amerikanischen Hoheitszeichen für das Modell der P-51 Mustang im Maßstab 1:72. Die Zeichen werden unmittelbar in den Lack gespritzt, an der Oberfläche entsteht also weder eine Kante noch der für Nassschiebebilder typische silbrige Schleier.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die amerikanischen Hoheitszeichen gingen im Zweiten Weltkrieg durch mehrere Änderungen und die Mustang erlebte fast alle. Am Anfang war es ein weißer Stern im blauen Kreis, im Sommer 1943 kamen seitlich weiße Rechtecke hinzu, anfangs rot umrandet. Der rote Saum hielt nur wenige Wochen und wurde durch einen blauen ersetzt, der bis Kriegsende blieb. Gerade diese kurze rote Episode macht die genaue Datierung der Maschine für den Erbauer zu einer recht wesentlichen Frage.
Wann sich dieser Lösungsweg lohnt. Das Set enthält keine Metallteile, die Entscheidung dreht sich also nicht um Läufe, sondern darum, wie das Zeichen auf das Modell kommt. Und hier spielt die Größe des Modells eine Rolle: im Maßstab 1:72 ist das Zeichen am Rumpf kaum einen Zentimeter breit und ein Nassschiebebild dieser Größe wird auf eine Fläche mit Nietreihen und Gravuren geklebt. Ist der Lack nicht vollkommen glänzend, scheint unter der Trägerfolie Luft durch und das Zeichen wirkt matt und silbrig. Eine Maske hat dieses Problem nicht, denn am Modell bleibt keine Folie.
Entfetten Sie die Oberfläche vor dem Aufkleben der Maske und lassen Sie die Grundfarbe gründlich aushärten. Gespritzt wird am besten in zwei dünnen Schichten, damit die Farbe nicht unter den Rand läuft. Weiße Flächen legt man am besten auf einen grauen Untergrund, sonst scheint die dunkle Tarnung durch und der Ton verschiebt sich ins Schmutzige.
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