Brettchen mit einer Raumdichte über hunderteinunddreißig Gramm je Kubikdezimeter, also über 131 kg/m³, liegen am harten Ende der Balsa-Skala. Diese Dichte erkennt man im Griff: Die Platte ist merklich steifer, gibt unter dem Fingernagel nicht nach und setzt beim Biegen Widerstand entgegen.
Gefragt ist sie für Holme, Verstärkungen rund um Befestigungen, Böden und Stellen, in die Dübel oder Schrauben gesetzt werden und an denen weicheres Balsa ausbröseln würde.
Dichtes Balsa saugt weniger Leim als weiches, die Fuge braucht deshalb etwas mehr Zeit und Druck: Weißleim mit langer Offenzeit oder Epoxid aus dem Angebot der Modellbaukleber sind hier die Mittel der Wahl. Die übrigen Dichtestufen samt Auswahlhilfe führen die Balsa-Brettchen, Hartholzleisten und Sperrholz die Holzprofile.