Acht gebrauchsfertige Washes für Figuren und Fantasy-Modelle: Sepia, Schwarz, Hellgrau, Umbra, Hautton, Grün, Rot und Blau.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Wash ist eine dünnflüssige getönte Flüssigkeit, die dank der Kapillarwirkung in die Vertiefungen läuft und dort bleibt, während der Pinselstrich sie von den erhabenen Stellen abzieht. An der Figur erscheinen dadurch in einem einzigen Schritt die Falten des Mantels, die Finger des Handschuhs, der Umriss des Riemenzeugs und die Fugen zwischen den Steinen des Sockels. Die acht Töne in dieser Schachtel sind vorab auf die richtige Dichte verdünnt, das langwierige Mischen von Farbe mit Wasser und das Suchen nach dem Verhältnis, das noch nicht läuft, aber schon verfließt, entfällt also.
Sepia und Umbra eignen sich für braunes Leder, Holz und erdige Untergründe, Schwarz für Metall und dunkle Stoffe, Hellgrau für weiße Flächen, auf denen Schwarz schmutzig wirken würde. Der Hautton belebt Gesichter und Hände, die farbigen Varianten werden dort eingesetzt, wo der Schatten den Ton der Grundfarbe halten soll: Grün auf Grün, Blau auf blaue Mäntel, Rot auf scharlachrotes Zubehör.
Aufgetragen wird auf einen trockenen Grund, am besten mit einem breiteren weichen Pinsel in einem Strich, der Überschuss wird mit der Spitze abgesaugt. Nach dem Trocknen lässt sich die Fläche mit Trockenbürsten hervorheben. Auf sehr glänzendem Untergrund zieht sich der Wash zu Tropfen zusammen, es lohnt sich deshalb, die Oberfläche zuerst zu mattieren. Reste kommen nicht in das Fläschchen zurück, damit der ganze Inhalt nicht mit Pigment verunreinigt wird.
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