Acht Gipsabgüsse mit tiefen Einschnitten in der Fläche. Die Stücke messen 8,9 bis 19 cm in der Länge und 5,1 bis 10,2 cm in der Höhe, die Kolorierung erfolgt von Hand.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Acht fertige Stücke mit ausgeprägten Einschnitten erinnern an Gestein, das entlang von Klüften gebrochen ist. Die längere Seite misst 8,9 bis 19 cm, die Höhe 5,1 bis 10,2 cm, in einer Packung sind also kleine Steine und große Blöcke zugleich. Jedes Stück ist aus Gips gegossen und von Hand fertiggestellt, eine sich wiederholende Zeichnung droht deshalb nicht.
Tiefe Einschnitte kommen dort zur Geltung, wo das Gestein frisch freigelegt sein soll: im Einschnitt des Bahnkörpers, an den Wänden einer Schlucht, in einem Aufschluss über der Straße oder in einem verlassenen Steinbruch. Kleinere Stücke dienen als abgerutschte Blöcke unter der Wand, die größten als Blickfang der Szene.
Die unterschiedliche Größe der Stücke lässt sich als Höhengliederung der Szene nutzen. Der größte Block bildet den Kopf des Aufschlusses, mittlere Stücke setzen den Hang abwärts fort und die kleinsten streut man an den Fuß als frisch gefallenen Schutt. Die Wand wirkt dann nicht wie eine einzige an den Hintergrund geklebte Platte.
Der Block wird zuerst auf den fertigen Untergrund gelegt und umrissen, dann schafft man im Gelände ein Bett und setzt das Stück hinein, damit es nicht auf der Oberfläche aufgeklebt wirkt. Den Übergang zur Umgebung gleicht Gipsbrei oder Modelliermasse an, in dünner Schicht aufgetragen und mit noch feuchtem Pinsel verstrichen. Ein anschließendes Bestäuben mit Pigment im Ton der umgebenden Erde verbindet den Fels endgültig mit der Szene.
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