Dark Sea Grey, abgeglichen mit der britischen Norm zur Identifikation von Farben, Position Nummer 638. Die Wahl für Modellbauer, denen es auf den genauen Ton ankommt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die britische Norm zur Bezeichnung von Farben entstand, damit sich der Hersteller der Anstriche, die Flugzeugfabrik und die Wartung auf dem Stützpunkt ohne langwierige Beschreibungen verstehen. Jeder Farbton hat darin eine eigene Nummer, und unter der Position 638 verbirgt sich eben Dark Sea Grey. Der Farbhersteller führt neben seinem herkömmlichen Ton auch diese mit der Norm abgeglichene Variante, deshalb steht die Nummer direkt in der Bezeichnung.
Danach greifen alle, die nach zeitgenössischen Vorschriften bauen und sicher sein wollen, den Ton nicht verfehlt zu haben. Er kommt an Maschinen der Marinefliegerei zur Geltung, an britischen Nachkriegstypen und an Modellen, an denen zwei verwandte Grautöne nebeneinander stehen und ihr Unterschied erkennbar sein muss. Wer sich dagegen an zeitgenössischen Fotos ausgeblichener Flugzeuge orientiert, passt den Ton meist noch leicht an.
Der ausgehärtete Lösemittelfilm ist gegenüber weiterer Bearbeitung sehr entgegenkommend. Ohne Risiko legen Sie darüber wasserverdünnbare Lacke, Acryl-Washes und Ölfarben zum Betonen der Panelfugen, denn die Verdünner dieser Schichten greifen den unteren Anstrich nicht an. Maskierband verträgt er schon nach einigen Stunden, seine volle Härte hat er am zweiten Tag. Kleinere Flächen schafft auch der Pinsel, den Zug muss man aber in einem zu Ende führen. Verdünnt wird mit dem Lackverdünner dieser Farbgruppe.
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