Ein gelbbrauner Farbton zwischen Sand und hellem Braun. Er dient Wüstentarnungen ebenso wie als Untergrund für Holzflächen, Kisten und Gewehrschäfte.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Ton zwischen Sand und hellem Braun gehört zu den meistgenutzten Farben überhaupt, denn er deckt zwei völlig unabhängige Bereiche ab. Der erste ist die Tarnung von Fahrzeugen und Flugzeugen, die in Nordafrika und im Nahen Osten im Einsatz waren. Der zweite ist Holz: Decks, Kisten, Gewehrschäfte und Möbel bekommen darauf einen Untergrund, auf dem die eigentliche Arbeit mit den Farbtönen erst beginnt.
Helle Erdtöne decken schlechter als dunkle, rechnen Sie deshalb mit drei dünnen Aufträgen. Führen Sie den Pinselstrich immer in eine Richtung und kehren Sie erst nach dem Anziehen zurück, sonst löst das frische Lösemittel die vorherige Spur an und zieht Pigment aus ihr heraus. Für die Airbrush verdünnen Sie die Farbe mit dem Mittel derselben Reihe; mit bloßem Wasser neigt sie dazu, zu Körnchen auszuflocken.
Als Holzgrund kommt der Farbton dann zur Geltung, wenn über die trockene Schicht eine Ölfarbe gezogen und sofort mit einem Tuch entlang der Jahresringe ausgewischt wird. Die so entstandene geflammte Oberfläche wirkt reicher als der Anstrich eines noch so gut gemischten Brauns. Bei Wüstenfahrzeugen lohnt es sich dagegen, die Schicht zum Schluss leicht auszubleichen, denn die afrikanische Sonne hat den ursprünglichen Anstrich binnen weniger Wochen sichtbar aufgehellt.
Verschließen Sie den Rest im Fläschchen nach Gebrauch fest, sonst verhindert eingetrockneter Bodensatz am Rand das vollständige Schließen.
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