Wasserverdünnbare Acrylfarbe im Grünton der Kaiserlich Japanischen Marine. Fläschchen mit 10 ml Inhalt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das dunkle Olivgrün der oberen Flächen japanischer Marinemaschinen gehört zu den gesuchtesten Tönen des Pazifikkriegs. Sie begegnen ihm an den Jägern A6M späterer Serien, an den Torpedoflugzeugen B5N und an Flugzeugen nach 1943, als man vom früheren hellen graugrünen Lack zugunsten deckender Tarnung abrückte.
Es ist ein wasserlösliches Acryl im Fläschchen mit zehn Millilitern Inhalt. Der Hersteller hat es vor allem für die Airbrush entwickelt. Verdünnen mit Wasser hat nur auf saugendem Untergrund Sinn, auf glattem Kunststoff eignet sich der firmeneigene Verdünner, dessen nivellierende Variante die Düse die ganze Arbeit über durchgängig hält.
Übermäßiges Verdünnen zahlt sich nicht aus. Die Farbe behält dann eine grießige Struktur und hört auf zu decken, sodass der Kunststoff durchschimmert. Suchen Sie die Konsistenz, bei der die Schicht noch glatt verläuft, den Untergrund aber schon verdeckt. Eine Probe an einem Abschnitt vom Gussast kommt billiger als das Überspritzen eines fertigen Modells.
Vorsicht vor der Verwechslung mit dem ähnlichen Ton der Heeresflieger. Obwohl sich beide Grüntöne auf den ersten Blick gleichen, ist die Marineversion kühler und merklich dunkler, während die Heeresversion bräunlicher wirkt. Der Unterschied kommt erst im direkten Vergleich heraus, deshalb lohnt sich ein Referenzfächer auf Karton, den man beim Bau zur Hand hat.
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