Streumaterial mit dem feinsten Korn in einem braunen Erdton. Es dient als unterste Geländeschicht, als Erde auf Wegen und als Untergrund für gröberen Bewuchs.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Gelände entsteht von unten, und die erste Schicht entscheidet darüber, wie alles darüber aussieht. Feines Streumaterial deckt die Struktur von Gips und Sperrholz ab, glättet Pinselspuren und gibt der Fläche einen samtigen, leicht körnigen Charakter, den das Auge als festgetretenen Boden liest. Erst auf einen solchen Untergrund lassen sich gröbere Büschel, Gras und Sträucher setzen, ohne dass dazwischen die nackte Platte durchscheint.
Das Material wird in eine Kleberschicht gestreut oder trocken aufgetragen, wobei der Kleber danach von oben aufgetropft wird. Der zweite Weg ergibt eine natürlichere Oberfläche, weil sich die Körner durch ihr eigenes Gewicht setzen. Die Dichte baut man besser in zwei Durchgängen auf: Die erste dünne Lage deckt den Untergrund, die zweite kommt nur stellenweise dazu, damit hellere und dunklere Inseln entstehen. Eine gleichmäßig gestreute Fläche wirkt immer künstlich.
Der Erdton verträgt sich mit allem, was auf ihn kommt, und mildert Übergänge besser als grüne Streuungen. Es lohnt sich, damit die Ränder von Grasflächen einzufassen, an Baumstämme anzuschütten und ihn mit dem Finger dorthin zu verreiben, wo sich in der Natur Staub sammeln würde. Ein Beutel dieser Größe reicht je nach Auftragsstärke für einige Dutzend Quadratzentimeter Fläche.
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