Acht Töne begleiten die deutschen Panzerfahrzeuge von der bunten Gliederung der Zwischenkriegszeit über das Grau vom Ende der dreißiger Jahre bis zur winterlichen Kalkschicht. Ergänzt wird sie durch den Farbton der Fahrzeuge des Bodenpersonals der Luftwaffe.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der älteste Teil der Palette gehört zur Zeit der Jahre 1923 bis 1937, als die deutschen Fahrzeuge eine dreifarbige Gliederung aus Ocker, Grün und Braun trugen. Alle drei Töne sind in der Unterlage mit dem Vorkriegsfächer RAL 840R verbunden, konkret mit den Nummern 8002, 6007 und 8010. Daneben steht ein frühes Feldgrau nahe dem Farbton 6006, das die Fahrzeuge ohne Tarnmuster und später auch die kleine Ausrüstung erhielten.
Ab der Mitte des Jahres 1937 setzte sich das dunkle Grau 7021 durch, zunächst als Grundlage unter unregelmäßigen braunen Flecken des Farbtons 7017 und seit 1940 schon als einziger ganzflächiger Anstrich der allermeisten Panzertechnik. Gerade das Paar aus Grau und Braun erlaubt es, die Fahrzeuge der ersten Kriegsjahre in ihrer ursprünglichen Gestalt zu bauen.
Der siebte Ton ist ein abwaschbares Weiß, das die Besatzungen im Winter nur auf ausgewählte Flächen auftrugen und im Frühjahr wieder entfernten. Das letzte Fläschchen enthält ein Blaugrau nahe dem Farbton 7016, wie es den Fahrzeugen der Bodenverbände der Luftwaffe gehörte.
Wer Technik vom Beginn des Konflikts oder von den Manövern der Zwischenkriegszeit baut, findet hier die ganze Farbskala beisammen.
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