Dunkles Streumaterial im Ton erkalteter Schlacke, mittleres Korn, Dose 945 cm³. Das Material der Bahnbetriebswerke und Abstellgleise der Dampfzeit.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die aus den Rosten gekratzte Asche wurde bei den Bahnbetriebswerken nicht irgendwohin geschüttet. Damit wurden die Gleise der Wendeanlage befestigt, die Wege zwischen Bekohlungskran und Wasserturm sowie die Flächen zum Stehen und Warten. Der dunkle, ergraute Ton dieses Splitts zielt genau auf solche Stellen und gibt der Szene einen Schmutz, den sauberer Stein nie liefert.
Am stärksten wirkt sie dort, wo Menschen zu Fuß unterwegs waren: entlang der Mauer des Lokschuppens, rund um die Aschgrube, zwischen den Gleisen im Abstellbahnhof. Die Schicht ist meist dünn und uneben, einmal glatt getreten, anderswo zu einem Häufchen aufgeschüttet, das niemand abgefahren hat.
Den Übergang zum umgebenden Gras führen Sie nicht in gerader Linie. Lassen Sie die Asche von Unkrautbüscheln durchwachsen, die sich in solchen Untergrund immer zuerst hineinwagen, und Sie haben sofort eine Stelle, die seit Jahrzehnten in Gebrauch zu sein scheint.
Weil das Material dunkel ist, verträgt es ein kräftigeres Betonen mit Licht. Ein Trockenpinsel mit einer Spur heller Farbe, nur über die Kuppen gezogen, holt eine Struktur heraus, die sonst zu einer einheitlichen Fläche verschmölze.
Fürs Fixieren gilt dasselbe wie bei den Steinstreuungen, nur mit einem Vorbehalt: dunkler Splitt zeigt jeden getrockneten Kleberspritzer, also stärker verdünnen und in kleineren Abschnitten arbeiten.
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