Ein Sechskantkopf 1,8 mm. Eine grobe Stufe, an der eine farbliche Absetzung metallener Verbindungen von der umgebenden Fläche zur Geltung kommt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Echte Verbindungen sind nur selten glänzend. Nach ein paar Monaten Betrieb liegt auf ihnen ein Häutchen aus Oxiden, dazu Schmierstoff, Staub und manchmal auch die Spur eines Schlüssels, der abgerutscht ist. Gerade diese Ungleichmäßigkeit unterscheidet eine glaubwürdige Verkleinerung von einer, an der alle Köpfe einheitlich silbern sind.
Auf den gröberen Stufen arbeitet es sich damit am besten, denn es ist Platz, um zwei Töne nebeneinander aufzutragen. Das bewährte Vorgehen hat drei Schritte: zuerst ein dunkler Hervorheber in die Vertiefungen rund um den Kopf, dann trocken ein hellerer Ton auf die Kanten und zum Schluss ein winziger Fleck in einem rostigen oder im Gegenteil rein metallischen Ton an einer bis zwei von zehn Stellen. Niemals an allen.
Lassen Sie sich auch etwas Glänzendes: Dort, wo an der Maschine regelmäßig der Schlüssel ansetzt, ist die Oberfläche im Gegenteil blank gerieben und heller als die Umgebung. Ein solcher Kopf unter fünfzehn angelaufenen erzählt mehr über die Wartung als jede Menge gleichmäßiger Alterung.
Vor dem Bemalen lohnt es sich, die Stücke nach dem Setzen einen Tag ruhen zu lassen. Eine frisch geklebte Verbindung hat rings um sich ein Bindemittel, das seine endgültige Härte noch nicht erreicht hat, und ein dünner Pinsel mit Verdünner vermag es aufzulösen. Geduld spart hier die Arbeit, die sonst das erneute Setzen einer ganzen Reihe kosten würde. Ein Tag Warten ist immer billiger als ein Abend zusätzlicher Arbeit.
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