Ein sandiger Ton der Wüstentarnung als Grundlage großer Flächen. Deckendes Acryl, 17 ml, matte Oberfläche.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
DESERT CAMO ist jene Farbe, mit der am Modell für gewöhnlich begonnen wird. Der sandige, leicht ins Graue gezogene Ton dient als flächiger Anstrich für Technik im Einsatz in trockenen Gebieten, von Kettenfahrzeugen über Lastwagen bis hin zu Transportkisten und Zelten. An Figuren deckt er Hose wie Bluse ab, und den Rest der Arbeit besorgen dann nur noch Schatten und Abrieb.
Gerade bei Tarnungen zahlt sich die Reihenfolge aus. Zuerst kommt der helle flächige Ton auf das Modell, erst danach werden darauf die dunkleren Flecken gelegt, nie umgekehrt. Eine helle Farbe bräuchte über einer dunklen mehr Schichten, und die Kante des Flecks verlöre ihre Schärfe. Wird mit einer Schablone maskiert, hält man sie ein paar Millimeter über der Oberfläche, damit der Rand leicht weich wird.
Die Wüste ist nicht einfarbig, und ein Modell sollte es auch nicht sein. An Überzeugungskraft gewinnt es, wenn auf die waagerechten Flächen eine dünne Schicht eines helleren Tons als Beleg des Ausbleichens durch die Sonne gelegt und die unteren Partien mit einem Erdton eingestaubt werden. Die Übergänge werden mit dem Pinsel weich gezogen, solange die Farbe feucht ist.
Wer eine Szene mit Sand baut, kann mit diesem Ton auch den Sockel vereinheitlichen. Modell und Unterlage halten dann optisch zusammen, und das nimmt mehr für sich ein als noch so gut ausgeführte Einzelheiten ohne Bezug zueinander.
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