Bausatz des britischen zweimotorigen Bombenflugzeugs Vickers Wellington Mk.X im Maßstab 1:72. Vorbild ist die meistgebaute Version dieses Musters.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Wellington gehörte in den ersten Kriegsjahren zu den Stützen der britischen Bomberluftwaffe und leistete bei Nachtangriffen mehr als jede andere britische zweimotorige Maschine. Ihr Erkennungszeichen ist das geodätische Gerippe: ein Netz dünner Profile, das Rumpf und Flügel bildet und mit Stoff bespannt ist. Die Konstruktion war leicht, elastisch und dafür bekannt, wie viel Beschädigung sie vertrug, ohne dass das Flugzeug auseinanderfiel.
Die Mk.X ist die meistgefertigte Version des ganzen Musters. Den Antrieb besorgte ein Paar Sternmotoren Bristol Hercules, die gegenüber den früheren Reihenversionen an den breiten Motorgondeln leicht zu erkennen sind. Genau diese Gestalt verbinden die meisten Modellbauer mit der Wellington.
Im Maßstab 1:72 kommt die Spannweite auf rund 36 cm, das Modell braucht also ein breiteres Regal. Probieren Sie den Zusammenbau der Rumpfhälften und der Flügel trocken aus und lassen Sie die Verbindungen auf ebener Unterlage aushärten, bei zweimotorigen Maschinen fällt jede Abweichung im Flügelwinkel auf. Maskieren Sie die Verglasung von Kanzel und Geschütztürmen noch vor dem Spritzen. Die Stoffbespannung über dem geodätischen Gerippe ergibt eine Oberfläche mit feiner Welligkeit, die sich mit sehr feiner Schattierung betonen lässt, hüten Sie sich aber vor übertriebener Betonung, die aus dem Modell ein faltiges Spielzeug macht.
Farben, Kleber, Spachtelmasse und Maskiermaterial gehören nicht zur Lieferung, sofern nicht anders angegeben.
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