Maskierset für die Verglasung und die Rahmen des deutschen Schlachtdoppeldeckers Henschel Hs 123 im Maßstab 1:48. Es deckt die Verglasung von beiden Seiten ab und die Formen entsprechen dem Bausatz der Marke Amtech.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Kaum ein Flugzeug des Zweiten Weltkriegs hat einen so widersinnigen Lebenslauf. Die Hs 123 flog 1935 als Sturzkampfbomber, die Fertigung endete bereits 1938 und die Maschine sollte rasch ersetzt werden. Es zeigte sich jedoch, dass der robuste Doppeldecker mit Sternmotor Treffer wegsteckt, von einem aufgeweichten Feld startet und so langsam fliegen kann, dass er über dem Ziel praktisch stehen bleibt.
In Spanien diente er bei der Legion Condor, danach über Polen, Frankreich, dem Balkan und schließlich an der Ostfront, wo er sich bis 1944 hielt, also sechs Jahre länger als seine eigene Fertigung. Die Führer der Bodentruppen forderten ihn zurück und die Luftwaffe erwog eine Wiederaufnahme der Produktion, doch die Fertigungsvorrichtungen waren längst verschrottet. Die letzten Stücke flogen ohne Ersatzteile aus.
Die offene Pilotenkabine hat zwar wenig Glas, dafür verlangen der Frontschild und das Instrumentenbrett eine saubere Kante, die Klebeband nur selten hält. Die ausgestanzten Formen sitzen genau und kommen auch mit einem kleinen Rundungsradius zurecht. Das Set enthält laut Angabe auf der Karte Teile für beide Seiten der Verglasung.
Der Bausatz muss gesondert gekauft werden.
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