Achtzig gedruckte Motive amerikanischer und alliierter Kriegspropaganda, verkleinert für Dioramen im Maßstab 1:35.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Jenseits des Ozeans stützte sich die Propaganda auf das Werbehandwerk, das die Vereinigten Staaten seit den Vorkriegsjahren vollkommen beherrschten. Die Plakate forderten zum Kauf von Kriegsanleihen auf, zur Arbeit in den Fabriken, zum Sparen von Metall und Gummi und zum Schweigen über Schiffsbewegungen. Die Illustratoren arbeiteten mit warmer Farbigkeit und mit Figuren, in denen sich der Betrachter wiedererkannte, sei es eine Arbeiterin mit hochgekrempeltem Ärmel oder eine Familie am Rundfunkempfänger. Neben den amerikanischen Blättern erscheinen im Satz auch Motive weiterer alliierter Länder. Werbe- und Spartthemen wechselten dabei danach, was die Kriegswirtschaft gerade am dringendsten brauchte.
Die Packung trägt achtzig Motive, auf die Größe von Figuren im Maßstab 1:35 übertragen. Das Material ist bedrucktes Papier, mit dem man mit Schere oder Skalpell arbeitet. Wer Nassschiebebilder gewohnt ist, muss mit einem anderen Vorgehen beim Kleben rechnen und damit, dass sich der Rand nicht auf dieselbe Weise unter Lack verbergen lässt. Am besten hält es auf einer vollkommen trockenen und entstaubten Fläche, denn Papier hebt jedes Körnchen hervor, das darunter bleibt.
Ein zeitgenössisches Plakat ist eines der wenigen Zubehörteile, das in der Szene lesbaren Text trägt, und zieht deshalb gleich nach dem Hauptmodell die Aufmerksamkeit auf sich. Es lohnt sich, damit maßvoll umzugehen und nicht jede freie Fläche damit zu bedecken.
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