Komplette Bereifung des geländegängigen Lastwagens Einheitsdiesel in der Ausführung Kfz. 61, Maßstab 1:35, mit dem Geländemuster der Lauffläche von Fulda.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Einheitsdiesel war der Versuch, das Durcheinander im deutschen Lastverkehr mit einer einzigen Konstruktionszeichnung zu lösen. Sieben Hersteller bauten ab 1937 nach gemeinsamen Unterlagen denselben Dreitonner mit Antrieb auf allen sechs Rädern, Einzelradaufhängung und Dieselmotor. Technisch fiel er glänzend aus, wirtschaftlich katastrophal: Er war teuer, aufwendig in Fertigung und Wartung, und deshalb kam die Produktion nach etwa zwölftausend Stück zu Beginn der vierziger Jahre zugunsten gewöhnlicher Straßenfahrgestelle zum Stehen. Die gefertigten Maschinen dienten allerdings weiter und verteilten sich über alle Fronten.
Die Buchstabenbezeichnung Kfz. 61 gehört zum zweckgebundenen Fernmeldeaufbau, den der Wagen anstelle der gewöhnlichen Pritsche trug. Gerade solche Wagen standen oft abseits befestigter Wege, und deshalb passt zu ihnen die Geländezeichnung der Lauffläche aus dem Gummiwerk Fulda, die dieser Satz bringt. Weil es ein sechsrädriger Wagen ist, betrifft der Tausch nicht nur die Vorderachse, sondern die gesamte Bereifung, was auch der Grund ist, warum der Artikel umfangreicher ausfällt als Sätze, die nur für die Vorderachse bestimmt sind.
Bei einem Fahrzeug mit Antrieb auf allen Rädern lohnt es sich, die Spuren der Abnutzung ungleichmäßig zu verteilen. Die hinteren Räder drehen im Gelände häufiger auf der Stelle durch, dorthin gehört also mehr angeklebte Erde zwischen die Stollen der Lauffläche, während das vordere Paar meist von Gras und Zweigen abgerieben ist. Die Naben tönen Sie dunkler ab als den Gummi.
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