Für Rennwagen war 1:20 lange der Kompromiss der Wahl: groß genug für einen detaillierten Motor, klein genug für eine Sammlung. Nach den Monoposti kamen Rundstreckenfahrzeuge dazu, Silhouettenwagen der Gruppe 5 und einige japanische Straßenvorbilder. Der Unterschied zu 1:24 klingt gering, zeigt sich aber genau dort, wo man hinsieht: an Felgen, Bremsen und Cockpit.
Rennvorbilder bringen mehrteilige Verkleidungen, Flügel und umfangreiche Decalbögen mit Werbebeschriftung mit; mehrfarbige Lackierungen erfordern Maskieren. Zivile Vorbilder sind baulich einfacher und taugen als erster Einstieg in das Format.
Großflächige Beschriftungen gehören auf einen glänzend lackierten, polierten Untergrund, am besten mit Weichmacher. Auf matter Oberfläche bleibt Luft unter dem Decal und es entsteht ein silbriger Schleier. Eine abschließende Klarlackschicht bindet die Beschriftung optisch in den Lack ein.
Wer auch Monoposti baut, bleibt konsequent bei 1:20: Rundstreckenwagen und Formelwagen nebeneinander erzählen die Motorsportgeschichte einer Epoche, und die gleiche Größe erleichtert auch den Vergleich der Technik.
1:20 ist die Heimat der Formel-Modellbausätze 1:20, die hier einen eigenen Zweig haben. Eine deutlich größere Auswahl an zivilen und sportlichen Vorbildern bietet der Maßstab 1:24 und 1:25, und den Überblick über den ganzen Zweig geben die Auto-Modellbausätze.