Die Karosserie ist groß genug, dass Zierleisten, Scheibenrahmen und Sitzbezüge Wirkung entfalten, und klein genug, dass der Bau keine Monate frisst und das Modell in eine normale Vitrine passt. Genau deshalb erscheinen in 1:16 traditionell Vorbilder mit Wiedererkennungswert statt Massenware; die Auswahl ist kleiner als in den Standardmaßstäben, dafür sammlerisch interessanter.
Europäische Vorbilder setzen auf runde Formen und schlichte Flächen, bei denen sauberes Schleifen und ein tiefer Lack den Unterschied machen. US-Fahrzeuge bringen massive Chromteile, Zweifarbenlackierungen und bei den Rennversionen offene Motoren mit Kompressor mit, also mehr Teile und mehr Bemalung im Kleinen.
Die meisten Bausätze dieses Maßstabs haben eine überschaubare Teilezahl und bauen sich angenehm. Aufmerksamkeit verlangen die Zweifarbenlackierungen, die sorgfältiges Maskieren brauchen, und die verchromten Scheibenrahmen. Bei den großen Fensterflächen zahlt sich Geduld doppelt aus, denn sie fallen am fertigen Modell sofort ins Auge.
Wenn Sie Gefallen am Format finden, halten Sie die Sammlung zusammen. Fahrzeuge in 1:16 wirken nebeneinander stimmig, während die Mischung mit 1:24 unentschlossen aussieht. Rechnen Sie dabei damit, dass die Größenunterschiede schon innerhalb von 1:16 beträchtlich ausfallen.
Beim Klassiker ist der Lack die halbe Arbeit: Untergrund glätten, Farbe in dünnen Schichten auftragen und Verbindungen mit genau dosiertem Modellbaukleber setzen, damit Chrom und Klarteile nichts abbekommen. Kleinere Vorbilder derselben Art stehen im Maßstab 1:24 und 1:25, größere bei den Automodellen 1:8 und 1:12; das ganze Sortiment führen die Auto-Modellbausätze.