Schiebebilder zu vier doppelrumpfigen Jägern Lockheed P-38 aus der Spätphase des Krieges im Pazifik. Der erste von zwei Teilen, jede Maschine mit eigener Bemalung am Bug.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Auslegung mit zwei Leitwerksträgern und der Pilotengondel in der Mitte sah exzentrisch aus, hatte aber im pazifischen Kriegsschauplatz genau das, was gebraucht wurde: zwei Triebwerke über weiter See, eine in Tausenden Kilometern gemessene Reichweite und ein in der Achse gebündeltes Feuer, das keine Konvergenz wie bei Flügelwaffen verlangte. Genau deshalb flogen auf diesem Typ die beiden erfolgreichsten amerikanischen Jagdflieger des Krieges.
Die späten Versionen J und L unterschieden sich von den früheren Maschinen erheblich: sie bekamen Klappen gegen das Hineinziehen in den Sturzflug, ein servounterstütztes Querruder und eine leistungsfähigere Kühlung. Erst diese Änderungen machten aus dem Flugzeug einen Gegner, der sich den Kurvenkampf in geringer Höhe zutraute.
Der Bogen trägt Hoheitsabzeichen, Nummern und die persönliche Bemalung für die genannten vier Maschinen. Übertragen wird nass: nach kurzem Eintauchen löst sich die Folie vom Papier und wird auf das Modell geschoben. Bewährt hat es sich, Stück für Stück zu arbeiten und die Folie mit einem weichen Tuch anzudrücken, damit keine Blase darunter bleibt. Das Flugzeugmodell muss getrennt beschafft werden, in der Packung ist es nicht.
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