Abziehbilder 1:72 für zwei flugfähige Mitchell in den Farben eines Kriegsfilmdrehs. Zivile Kennung wie auch ursprüngliche Militärnummern.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Mitchell gehörte nach dem Krieg zu den Mustern, von denen die meisten im Betrieb blieben. Sie flogen als Löschflugzeuge, als Träger von Messtechnik und auch als private Liebhaberstücke, und gerade aus dieser zweiten Laufbahn stammt das Paar, das der Bogen abdeckt. Beide Flugzeuge tauchten in den siebziger Jahren beim Dreh eines Kriegsfilms auf und bekamen dafür Kampffarben und Spitznamen, wie sie die Maschinen dreißig Jahre früher trugen.
Die erste ist eine Ausführung J aus einer späten Fertigungsreihe, die heute unter ziviler Kennung fliegt und ein durch einen Schrägstrich getrenntes Namenspaar trägt. Die zweite stammt aus einem etwas älteren Fertigungsblock, und ihr Spitzname spielt mit der Stabreimung eines Frauennamens. Bei beiden nennt die Unterlage sowohl die heutige zivile Kennung als auch die ursprüngliche Werknummer der Streitkräfte, was für den Erbauer wesentlich ist, denn die Filmgestalt weicht von der kriegszeitlichen in Einzelheiten ab.
Flugfähige Stücke sind in weit besserem Zustand als ihre kriegszeitlichen Vorgängerinnen. Der Lack hält den Glanz, die Bleche sind nicht eingedrückt, und die Auspuffspuren fallen schwach aus. Wer ein Modell nach diesen Kennzeichen baut, sollte die Alterung im Zaum halten, sonst widerspricht er sich selbst. Die Maße der Beschriftungen entsprechen dem Maßstab 1:72.
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