Der Stern mit seitlichen Rechtecken in der 1943 eingeführten Gestalt, auf einem Bogen in neun Maßen und im Maßstab für Modelle 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Sommer 1943 brachte der amerikanischen Luftwaffe die auffälligste Änderung des Hoheitszeichens im ganzen Krieg. Zum Stern im Kreis kamen auf beiden Seiten waagerechte Rechtecke hinzu, und das ganze Gebilde erhielt eine einfarbige Umrandung. Ziel war es, die Silhouette des Zeichens zu vergrößern und daraus eine Form zu machen, die sich auch im Flug viel schneller erkennen lässt als der Kreis allein. Gerade diese Gestalt trugen die Maschinen in dem Augenblick, in dem der amerikanische Einsatz seinen Höhepunkt erreichte.
Der Modellbauer kommt damit bei der allermeisten berühmten Maschinen des Kriegsendes aus: bei Jägern, die Tagangriffe über den Kontinent begleiteten, bei Trägerflugzeugen aus den Kämpfen um die pazifischen Inseln und bei schweren Bombern. Das Zeichen blieb auch nach der Kapitulation in Kraft und begleitete die Flugzeuge in den Besatzungsverbänden.
Der Druck bietet neun Maßstufen zwischen zwanzig und sechzig Zoll wirklicher Größe. Der Modellbauer wählt danach, wohin das Zeichen gehört, denn die Rumpfkennzeichnung war meist kleiner als die an der Flügelunterseite.
Einige Wochen zwischen der Einführung der Rechtecke und dem Festwerden der endgültigen Gestalt gab es eine Zwischenvariante mit anders gefärbter Umrandung. Diese liegt auf diesem Bogen nicht, denn der Hersteller löst sie mit einem eigenen Posten.
Die gestreckte Form bringt man schwerer auf als einen Kreis, denn sie lässt sich leicht schief setzen. Es hilft, mit Bleistift die Längsachse der Kennzeichnung anzudeuten und die Folie daran auszurichten, noch bevor sie sich ansaugt. Eine kleine Verdrehung lässt sich danach nicht mehr ohne Beschädigung des Drucks beheben.
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