Kennzeichnung vierer polnischer Jäger PZL P.11c von den Zwischenkriegsjahren bis zum Septemberfeldzug des Jahres 1939.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die PZL P.11c gehörte zu ihrer Zeit zu den modernsten Lösungen, die europäische Flugplätze sahen. Die Ganzmetallbauweise und der hoch angesetzte, zu Möwenschwingen geknickte Flügel gaben dem Piloten eine Sicht, von der Besatzungen von Doppeldeckern nur träumten. Doch die Entwicklung ging schnell, und 1939 standen ihr bereits Maschinen mit geschlossener Kanzel und Einziehfahrwerk gegenüber, die ihr um mehr als hundert Kilometer in der Stunde davonzogen.
Der Bogen bringt vier bestimmte Flugzeuge:
Die Spanne von dreizehn Jahren zwischen ältestem und jüngstem Vorbild bedeutet auch einen Unterschied in der Farbe. Zwischenkriegsmaschinen trugen einen helleren Anstrich als die Flugzeuge im mobilisierten Zustand, der Modellbauer muss also mit der gewählten Variante auch den Ton wählen. Zwei weiße Neunen bei zwei verschiedenen Staffeln sind dann eine kleine Falle, an die beim Bau zu denken ist.
Die mit Punkt geschriebenen Werknummern, wie sie bei zwei Vorbildern angegeben sind, entsprechen dem polnischen Ordnungssystem, in dem der erste Teil die Serie bezeichnete. Für Modellbauer ist das eine praktische Angabe, denn danach lässt sich nachschlagen, aus welchem Fertigungslos eine bestimmte Maschine stammte.
Rat: Die stoffbespannte Fläche der Ruder hat eine ausgeprägte Rippenstruktur. Das Abziehbild gehört erst nach ihrer Formgebung darauf, und es empfiehlt sich, es in zwei Gaben weich zu machen.
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