Reskit 1:35 - AH-1G Cobra: Hauptrotor mit Sandschutzschilden (sand shields), SPÄTE Version, für den Bausatz von ICM ist ein im 3D-Druck gefertigtes Upgradeset, kein Bausatz. Die Rotorblätter sind nicht in der Packung - sie werden aus dem Plastikbausatz von ICM übernommen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Dieses Produkt ist ein im 3D-Druck gefertigtes Detailset, also Zubehör, kein Bausatz und kein Hubschraubermodell. Es ersetzt den Rotorkopf des Hubschraubers AH-1G Cobra aus dem Bausatz von ICM im Maßstab 1:35 und ergänzt ihn um Sandschutzschilde (sand shields). Wichtig: Die Rotorblätter enthält das Set nicht. Laut Bauanleitung werden die Blätter aus dem Plastikbausatz von ICM übernommen - das Zubehör allein ergibt also keinen kompletten Rotor, und der Basisbausatz ist nötig.
Ein über ausgedörrtem Boden drehender Rotor wirbelt bei Start und Landung eine Wolke aus Staub und Sand auf - ein Zustand namens Brownout. Das Turbinentriebwerk saugt das Gemisch an, die harten Partikel schleifen die Schaufeln nach und nach ab; das Triebwerk verliert Leistung und fällt vorzeitig aus. Ein Deflektor, also eine Abdeckung, die den aufgewirbelten Schmutz vom Triebwerkseinlauf ablenkt, war deshalb kein kosmetisches Zubehör, sondern eine technische Notwendigkeit. In Vietnam wie in der Wüste entschied er darüber, ob die Maschine im Einsatz durchhielt.
Die Bell AH-1 war der erste von Grund auf als Kampfhubschrauber entworfene Hubschrauber. Der Bedarf kam direkt aus Vietnam - die langsamen Transporthubschrauber Huey brauchten bewaffneten Geleitschutz. Bell griff auf Triebwerk und Rotorsystem der Huey zurück und baute darum eine neue, außerordentlich schlanke Zelle. Diese ist so schmal, dass die Besatzung nicht nebeneinander passt: Schütze und Pilot sitzen im Tandem hintereinander. Das war Absicht - ein schmaler Rumpf ist ein kleineres Ziel. AH-1G ist die ursprüngliche Vietnam-Version.
Reskit hat zwei unterschiedliche Sets herausgebracht, eine frühe und eine späte Version; dies ist die späte. Die Sets unterscheiden sich in der Ausführung je nach Einsatzzeitraum, der Hersteller beschreibt ihn jedoch nicht näher. Denken Sie sich nichts hinzu und vergleichen Sie das Set mit Fotos der Maschine, die Sie bauen - sonst kaufen Sie leicht die andere Variante.
Harz aus dem 3D-Druck reagiert nicht auf Plastikkleber; verbinden Sie die Teile mit Sekundenkleber oder Epoxid. Vor dem Lackieren die Teile in lauwarmem Wasser mit Spülmittel waschen - Reste des Druckharzes mindern sonst die Haftung der Farbe. Immer nass schleifen: Staub aus Resin ist gesundheitsschädlich und darf nicht eingeatmet werden. Filigrane Teile sind spröde und brechen leicht, kleben Sie sie deshalb als letzten Schritt.
Das Zubehör wird unmontiert und unlackiert geliefert. Es ist kein Hubschrauberbausatz. Das Basismodell, die Rotorblätter, Kleber und Farben sind nicht im Lieferumfang enthalten.
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