Schablonen zum Spritzen von Verglasung und Kennzeichnung der zweimotorigen de Havilland Mosquito in 1:24. Fünf Teile für die Hoheitszeichen, die Kanzel wird von beiden Seiten abgedeckt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Mosquito entstand gegen den Willen der Ämter als schneller Bomber ohne Abwehrbewaffnung, gebaut überwiegend aus Sperrholz und Balsa. Der Einsatz von Holz hatte einen praktischen Grund: er belastete die Hüttenindustrie nicht und erlaubte es, Möbelwerkstätten einzubeziehen. Das Ergebnis war eine Maschine, die sich lange schlicht nicht einholen ließ, und deshalb wurde daraus nach und nach ein Nachtjäger, ein Angriffsflugzeug, ein Aufklärer und ein Zielmarkierer.
Die Verglasung ist bei diesem Typ außerordentlich gegliedert. Pilot und Navigator sitzen nebeneinander unter einem verglasten Aufbau, die Frontscheibe ist eben und gepanzert und die Seitenfenster folgen der runden Schale des Rumpfes. In der großen Verkleinerung sind das Dutzende kleiner Felder, deren Abkleben mit Band einzeln einen ganzen Abend kostet.
Der Satz begegnet dem mit vorgeschnittenen Formen. Ein Paar deckt die Verglasung von außen und von der Innenseite ab, die Rahmen sehen also aus beiden Blickrichtungen gleich aus, und dazu liegen fünf Teile für die Hoheitszeichen bei.
Bei so vielen kleinen Feldern lohnt es sich, in Abschnitten vorzugehen und die Formen laufend abzunehmen, nicht erst am Schluss. Getrocknete Farbe an den Rändern verbindet nämlich die einzelnen Teile, und beim gemeinsamen Abziehen reißen auch die Nachbarstücke mit. Bewährt hat sich auch eine Pinzette mit flachen Backen, mit der sich ein Teil an der Ecke anheben lässt, ohne die frisch bemalte Fläche daneben zu berühren.
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