Das Cockpit der Strahlmaschine Me 262A in Farbe, auf Decalfolie gedruckt und maßlich auf den Bausatz von Arma Hobby im Maßstab 1:72 abgestimmt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Messerschmitt Me 262 kam 1944 zum Einsatz, und ihr Cockpit ist gerade deshalb interessant, weil es so konservativ wirkt. Die Instrumente blieben aus der Kolbengeneration, hinzu kamen nur Drehzahl- und Temperaturanzeigen für die beiden Triebwerke Jumo 004. Der Sitz war eine schlichte Metallschale, die Seitenwände legten Verkabelung und Gestänge frei. Der Pilot saß hoch unter der langen klaren Kanzel, sodass vom ganzen Raum nach dem Bau wirklich viel zu sehen ist.
Die modernen Formen von Arma Hobby haben im Cockpit eine ordentlich abgeformte Struktur, hier geht es also nicht um das Flicken fehlenden Details, sondern um Farbe und Lesbarkeit. Die gedruckten Zifferblätter haben scharfe Zeiger und weiße Beschriftungen, die man in diesem Maßstab mit dem Pinsel schlicht nicht trifft. Wem ein dunkles Loch unter der Kanzel genügt, dem bringt das Set wenig. Wer das Modell mit geöffneten Hauben in die Vitrine stellt, gewinnt am meisten.
Die Folie wird auf eine trockene und entfettete Oberfläche gesetzt, sonst beginnen sich die Kanten zu heben. Es lohnt sich, den Kunststoff vorher in einem dem Druck nahen Ton zu streichen, dann fällt eine mögliche Lücke an der Kante nicht ins Auge. Der ganze Vorgang dauert einen Abend und braucht kein besonderes Werkzeug außer Pinzette und weichem Pinsel.
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