Die Figuren dieser Kleinserie sind Gießharzteile zum eigenen Zusammenbau und Bemalen – von kleiner Infanterie für Dioramen bis zu großen Charakterfiguren, bei denen die Hauptarbeit im Gesicht und im Stoff liegt.
Das Programm ist nach zwei verschiedenen Angaben geordnet, die Sie nicht verwechseln sollten: Bei Maßstäben geht es um das Verhältnis zur Wirklichkeit, bei Millimeterangaben um die Höhe der Figur selbst. Geliefert wird unmontiert und unlackiert, Sie rechnen also mit dem Abwaschen des Trennmittels, dem Absägen der Gießblöcke und dem Verkleben mit Sekundenkleber. Wählen Sie danach, ob Sie eine Szene oder eine Einzelfigur bauen.
Die Angabe 1:35 oder 1:72 sagt, um wie viel die Figur kleiner ist als ein Mensch. Die Angabe 54 mm, 75 mm oder 120 mm nennt dagegen ihre Höhe – und weil unterschiedlich gemessen wird, lässt sich daraus kein verlässlicher Maßstab errechnen. Die praktische Folge: Figuren in Millimetergrößen sind eigenständige Sammlerstücke, kein Baumaterial für eine Szene mit Fahrzeugmodellen.
Der häufigste Fehler ist das Bemalen eines nicht gewaschenen Gussteils. Reste von Trennmittel stoßen die Farbe ab, waschen Sie die Teile deshalb zuerst mit warmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel. Gießblöcke sägen, nicht brechen, und Flächen mit Atemschutz überschleifen.
Auf Gießharz lohnt sich eine Grundierung, die der Farbe Halt gibt. Danach arbeiten Sie von der Untermalung zu den Lichtern; für Haut und Stoff brauchen Sie langsamer trocknende Farben und feine Pinsel.
Eine Einzelfigur steht und fällt mit dem Sockel. Ein einheitlicher Untersatz fasst die ganze Sammlung zusammen und lässt die Figur optisch größer wirken.
Die übrige Vereinsproduktion einschließlich Befestigungsanlagen und Decals steht unter ŘOP o.s.