Unter der Bezeichnung ČSLA finden Sie Acryl-Modellbaufarben, die nach der Tarnvorschrift der Tschechoslowakischen Volksarmee angemischt sind. Die vier Töne – Dunkelbraun, Braun, Hellgrün und Ocker – bilden einen geschlossenen Satz für die drei- und vierfarbige Tarnung von Technik, die hierzulande jahrzehntelang in Gebrauch war.
Sie müssen also nichts nach Fotos schätzen und keine handelsüblichen Grüntöne umrühren. Unten lesen Sie, wie die Tarnung aufgetragen wird und was dazugehört.
Die tschechoslowakischen Tarnschemata beruhen auf der Kombination erdiger Brauntöne mit Grün und Ocker. Genau deshalb wird diese Gruppe als Ganzes angeboten: Ein einzelner Ton genügt nicht, das Ergebnis entsteht erst aus ihrem Kontrast zueinander. Die Farben sind acrylisch, also wasserverdünnbar, riechen schwach und verlangen kein Arbeiten am offenen Fenster.
Beginnen Sie mit dem hellsten Ton auf der ganzen Fläche, ergänzen Sie nach dem Trocknen das Grün und zuletzt die dunklen braunen Felder. So brauchen Sie die wenigsten Lagen, denn ein dunkler Ton deckt den hellen zuverlässig, umgekehrt funktioniert es schlecht. Die ganze Gruppe authentischer Farben durchsehen Sie in der übergeordneten Kategorie Síra Hobby authentische Farbtöne.
Fotos von Technik zeigen beides. Zerstäubte Übergänge erzeugen Sie mit der Spritzpistole aus kurzer Entfernung bei niedrigem Druck, scharfe Grenzen verlangen eine Schablone. Dabei hilft Maskierzubehör, von Bändern bis zu formbaren Massen, die sich in eine unregelmäßige Linie biegen lassen.
Im Maßstab 1:72 ist die Tarnung auf Kettenfahrzeugen oft so kleinteilig, dass der Pinsel schneller zum Ziel führt als das Maskieren. Ab 1:35 lohnt sich die Airbrush, weil große glatte Panzerplatten nach dem Pinsel streifig bleiben.
Die fertige Tarnung sehen Sie meist auf Kettenfahrzeugen und Lastwagen, schauen Sie also auch zu den Militärfahrzeugen, wo Sie die Maschine für den nächsten Bau auswählen.