Freihändig verlaufende Tarngrenzen sind die Stelle, an der Klebeband versagt: In eine freie Kurve gelegt wirft es Falten, und durch jede Falte zieht Farbe. Knetbare Maskiermasse geht den umgekehrten Weg. Sie nehmen ein Stück ab, rollen es zwischen den Fingern zu einer dünnen Schnur, legen diese auf den geplanten Verlauf des Tarnstreifens und drücken sie leicht an. Die Schnur hält von selbst, lässt sich beliebig oft neu legen und nach dem Spritzen in einem Zug abheben.
In dieser Rubrik stehen knetbare Massen in unterschiedlichen Konsistenzen – von zäh und standfest bis weich und leicht modellierbar. Eingesetzt werden sie vor allem für Tarnmuster mit unregelmäßiger Grenze, die weich auslaufen oder hart abgesetzt sein kann.
Wie hart die Grenze wird, bestimmt die Lage der Schnur: direkt aufgedrückt ergibt sie eine scharfe Kante, einen Hauch angehoben lässt sie Farbe darunter ziehen und der Übergang läuft weich aus. Für gerade Kanten greifen Sie zu Maskierbändern, für kleine Details zur Maskierflüssigkeit; weiteres Material steht unter Maskierzubehör.