Wollen Sie ein Motorrad, das im Regal wirklich auffällt? In 1:6 reicht die Länge je nach Vorlage von rund 23 Zentimetern beim Kleinkraftrad bis knapp 40 Zentimetern bei der Reiseenduro – und auf dieser Fläche tritt jedes Detail hervor, von der Zylinderverrippung bis zur Struktur der Sitzbank.
Die Kategorie versammelt Ausstellungsbausätze bekannter Maschinen: kleine Stadtklassiker, eine Sportmaschine mit markanter Linienführung, ein luftgekühlter Vierzylinder der Siebziger und eine Reiseenduro der Literklasse. Unten lesen Sie, wem der große Maßstab liegt, was der Bau verlangt und womit Sie nachhelfen.
1:6 ist bei Motorrädern die Spitzengröße. Die Bausätze enthalten in der Regel weiche Reifen und einen in Dutzende Einzelteile zerlegten Motor, das fertige Modell wirkt deshalb wie ein Museumsexponat. Vertreten sind sowohl kleine Maschinen mit Rohrrahmen als auch große Vierzylinder und eine Reiseenduro mit Sturzbügeln und Gepäckbrücke.
Modellbauern, die ein ordentliches Stück statt zehn kleiner wollen, und Anhängern einer bestimmten Maschine. Große Teile lassen sich bequem halten und verkleben, der Maßstab ist also auch mit weniger Übung machbar – nur sollte man mit einer längeren Bauzeit rechnen.
Am meisten Zeit kostet das Lackieren der großen Flächen von Verkleidung und Tank; dort zahlt es sich aus, in dünnen Schichten zu arbeiten und der Farbe Zeit zum Durchtrocknen zu geben. Den Motor bauen und bemalen Sie in Baugruppen; ein einmal zusammengesetzter Block lässt keinen Pinsel mehr an die hinteren Zylinder.
Rechnen Sie bei den größeren Vorlagen mit fast vierzig Zentimetern Länge und entsprechender Regaltiefe. Einem großen Modell steht ein eigener Platz gut, an dem es von allen Seiten zu sehen ist. Suchen Sie einen kleineren und schnelleren Bau, greifen Sie zu Motorrad-Modellbausätzen 1:12.
Alle Maßstäbe und das vollständige Maschinenangebot finden Sie unter Motorrad-Modellbausätze.