Ein normales Decal bleibt vollständig auf dem Modell, samt durchsichtigem Trägerfilm. Der silbert auf matter Oberfläche gern und bildet um kleine Beschriftungen eine sichtbare Stufe. Der Wet Transfer funktioniert umgekehrt: Das Motiv ist auf eine Folie gedruckt, die Sie nach vollständigem Trocknen abziehen. Zurück bleibt nur Farbe in der Dicke des Drucks. Bei technischen Beschriftungen, von denen eine einzige Maschine Hunderte trägt, ist der Unterschied sofort sichtbar. Im Angebot stehen komplette Markierungssätze, Hoheitszeichen und reine Stencil-Sätze für Typen wie P-47D Razorback, Spitfire Mk.IX, Bf 109E, Fw 190D-9, Hawker Tempest oder F4U Corsair.
Transfers führen wir in den Unterkategorien 1:32, 1:48 und 1:72. Die Größe der Beschriftungen ist genau für den jeweiligen Maßstab gedruckt, ein Satz aus 1:32 gehört also nicht auf ein Modell in 1:48, selbst wenn es derselbe Flugzeugtyp ist.
Markierungssätze enthalten die vollständige Kennzeichnung einer bestimmten Maschine, Stencils nur die technischen Beschriftungen und Wartungshinweise, eigene Sätze die nationalen Hoheitszeichen. Kombinieren lässt sich das beliebig, jede Lage wird einzeln aufgebracht.
Das Vorgehen gelingt mit normaler Ausstattung: glänzender Untergrund, Wasser, andrücken und beim Trocknen Geduld haben, das dauert länger als bei einem Decal. Erst nach dem vollständigen Durchtrocknen wird die Folie abgezogen – Eile ist hier der einzige häufige Fehler.
Den Bausatz, dem Transfers den letzten Schliff geben, wählen Sie unter den Flugzeug-Modellbausätzen; danach gleichen Sie nur den Maßstab des Satzes mit dem Karton ab.